4 Antworten auf „Wie wird Höchstadt GRÜNER?“

  1. Vor allem sollte die Ausweisung von Gewerbegebieten ein für alle mal gestoppt werden. Es ist ja schon fast peinlich, daß Höchstadt jetzt bei uns in Mühlhausen anklopft und interkommunal bauen will, weil alle Flächen anscheinend schon verbraten sind.
    Thema Lichtverschmutzung: es wird jedes Jahr schlimmer, wir sehen es von Mühlhausen aus, vor allem bei Bewölkung. Das ist das Werk des „Wirtschaftswachstums“… Es würde schon viel helfen, wenn den Gewerbetreibenden mal eine Broschüre geschickt würde, sie auf dieses Thema aufmerksam gemacht werden und gebeten werden, Abhilfe zu schaffen. Das Thema ist meist nicht (mit Ausnahme von Diskos mit Skybeamern u.a.) keine Folge von Rücksichtslosigkeit, sondern eher Unwissenheit. Ein ganz übler Kandidat ist der Stadtturm, der nachts angeleuchtet wird – der Strahl geht fast senkrecht in den Himmel, gut zu sehen bei leichtem Nebel.
    Oder bestimmte Autohändler, deren Hoflicht zum größten Teil in den Himmel geht, oder ein hier nicht namentlich zu nennender Betrieb im Aischpark, der neben dem Betriebsgelände auch noch die noch unbebauten Äcker aussen herum beleuchtet -nebst einer weithin sichtbaren grossen Lichtkuppel am Himmel oben drüber.
    Positiv ist die Strassenbeleuchtung im Neubaugebiet Etzelskirchen West zu sehen, direkt LED nach unten gerichtet und geringe Masthöhe. Bei der Umrüstung auf LED sollte auf neue Köpfe geachtet werden, die nur nach unten strahlen, die alleinige Austauschung der Leuchtmittel bringt nicht viel wenn die teils schlecht abgeschirmten Gehäuse bleiben.
    Alex, Mühlhausen

    1. Sehr geehrter Herr Wust!
      Vielen Dank für Ihren Beitrag.
      Richtig, die Beleuchtung gehört auch mit zum Thema Artenschutz und ja, wir werden, sobald dies möglich ist, einen Antrag im Stadtrat einbringen, der, insektenfreundliche Leuchtmittel, soweit noch nicht geschehen, und die Reduzierung konventioneller Beleuchtungen im Stadtgebiet fordert.

      Ernst Rappold

  2. Hallo ,
    Freue mich, dass es die Grünen auch in Höchstadt gibt! Schade, dass auch aufgrund der Grünen im Bayerischen Landtag keine Mehrheit für die Einführung für Aufnahme des Klimaschutzes in die Verfassung Komma auch wegen der Grünen möglich war. Dafür habe ich euch nicht gewählt!
    Schön wäre es, wenn die Grünen ein wachsames Auge auf den Umgang der Stadt Höchstadt mit den Gehölzen in den Fluren hätte. Aktuell wurden bei uns alle! Gehölze und Büsche entlang von Flur Wegen und Straßen durch die Stadt abgeholzt. Anders als in den vergangenen Jahren, wo nur abschnittsweise abgestockt wurde. Ein tolles Ergebnis im Angesicht des erfolgreichen Volksbegehrens!
    Tut mal was! Mit freundlichen Grüßen Hans Reichel

    1. Sehr geehrter Herr Reichel!

      Vielen Dank für Ihren Beitrag. Dennoch können wir das so nicht auf uns sitzen lassen.

      Warum haben Grüne und die SPD der Verfassungsänderung nicht zugestimmt?
      Weil eine bloße „Worthülse“ in der Verfassung und reine Absichtserklärungen ohne konkrete Klimaschutz-Beschlüsse nicht mehr ausreichen. Ohne gleichzeitig konkrete Beschlüsse zu fassen, die zeigen, dass man den Klimaschutz ernst nimmt, ist die Änderung der Verfassung lediglich ein Symbol ohne reale Wirkung. Genau diese konkreten Beschlüsse hat aber die Staatsregierung verweigert.

      Vor 35 Jahren wurde der Naturschutz in die Verfassung aufgenommen. Das Artensterben und der mehr und mehr aufkommende Widerstand der CSU geführten Regierung gegen das derzeitige Volksbegehren zeigt uns, dass es eben mit der blumigen Aufnahme in die Verfassung nicht getan ist.

      Wir Grünen und 84% der Bevölkerung wollen jetzt und nicht vielleicht erst in weiteren 35 Jahren Konkretes sehen und tun.

      Ernst Rappold

Schreibe einen Kommentar zu Alex Wust Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.